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SAR Werte von Handys

Bei der Nutzung von Mobiltelefonen tritt im Kopf eine Absorption hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf, die durch die so genannte spezifische Absorptionsrate (SAR), einem Maß für den auf die Gewebemasse bezogenen Leistungsumsatz (W/kg), quantifiziert wird. Die Begrenzung dieser Absorptionsrate ist ein international akzeptiertes Strahlenschutzkriterium im Bereich hochfrequenter elektromagnetischer Felder.

Zur Festlegung des Grenzwertes wird in Deutschland eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission zugrunde gelegt, die als Obergrenze einen Wert von 2 W/kg, gemittelt über jeweils 10 g, nennt. Diese Empfehlung basiert auf einer Leitlinie der Internationalen Kommission zum Schutz vor Nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), die sich auch der Rat der Europäischen Gemeinschaft zu eigen gemacht hat.

Gemäß einer internen Vereinbarung einiger Gerätehersteller sollen seit Ende 2001 die nach diesen Normen ermittelten SAR-Werte in den Gebrauchsanleitungen der Mobiltelefone aufgenommen werden. Trotz dieser Kennzeichnung ist ein Ökolabel nicht entbehrlich, da die Kennzeichnung allein nichts darüber aussagt, ob das Gerät als strahlungsarm eingestuft wird.

 Quelle:   http://www.bfs.de/de/elektro/oekolabel.html

 

Doch ein niedriger SAR - Wert ist nicht alleine ausschlaggebend:

Lesen Sie:    Ein-niedriger-SAR-Wert-macht-noch-nicht-Strahlungsarm   bei www.connect.de

 

AKUT wurde von verschiedenen Stellen gefragt eine Liste mit SAR - Werten zu erstellen für Mobiltelefone, die in Luxemburg angeboten werden.

Die folgende nicht vollständige Tabelle ist eine Auswahl aus der Liste von: www.handywerte.de
Um Detail-Informationen und Erklärungen zu erhalten, sehen Sie bitte bei www.handywerte.de nach.

Akut übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Tabelle und der Angaben, noch für die tatsächliche Verfügbarkeit der Geräte. Jegliche Haftungsansprüche sind ausgeschlossen.

 Ein niedriger SAR Wert soll kein Anlass sein länger und öfter zu telefonieren, denn, wenn mehr telefoniert wird, werden auch immer mehr Basistationen benötigt, besonders wenn eine "Multimedia-Verbindung" auf einer Mobilfunkbasisstationsantenne soviel Platz einnimmt wie mehrere "Gesprächs-Verbindungen" die gleichzeitig stattfinden.

 

Hersteller

Modell

max.
SAR-Wert
W/kg


ab 2002 nach

CENELEC

gemessen

connect-

Strahlungs-

Faktor

 

Erklärung

Quelle

Nokia

8800 Arte

0,39

4,69

Connect

LG

KP500

0,41

5,12

Connect

Samsung

SGH-i8510 Innov8

0,41

1,61

Connect

LG

KE970 Shine

0,44

4,75

Connect

SonyEricsson

T303

0,44

2,71

Connect

Nokia

5130

0,46

---

IZMF

Samsung

M3510 Beat

0,52

7,71

Connect

Samsung

S8300 UltraTouch

0,55

3,97

Connect

Samsung

M8800 Pixon

0,58

5,31

Connect

LG

KM900 Arena

0,6

5,24

Connect

Nokia

6600 Fold

0,61

4,96

Connect

RIM/Blackberry

Curve 8900

0,65

3,83

Connect

SonyEricsson

F305

0,67

3,86

Connect

HTC

Touch HD

0,7

3,76

Connect

Samsung

B2100

0,72

3,93

Connect

SonyEricsson

C905

0,77

3,07

Connect

Samsung

SGH-M7500 Emporio Armani

0,78

5,91

Connect

Samsung

E1120

0,81

---

T-Mobile

HTC

P3700 Touch Diamond

0,85

---

HTC

Nokia

5130 (RM-496)

0,88

---

Nokia

Apple

iPhone 3G

0,88

7,3

Connect

SonyEricsson

W395

0,88

4,73

Connect

SonyEricsson

K330

0,94

---

inside-handy

SonyEricsson

W302

0,95

10,42

Connect

SonyEricsson

K660i

0,96

7,45

Connect

Apple

iPhone

0,97

5,87

Connect

Nokia

5800 XpressMusic

0,99

5,44

Connect

SonyEricsson

C702

1

9,12

Connect

SonyEricsson

W595

1

3,98

Connect

SonyEricsson

W705

1,01

3,34

Connect

SonyEricsson

G705

1,05

3,73

Connect

Nokia

1208

1,07

---

Nokia

Nokia

E63

1,1

5,77

Connect

Nokia

5130 XpressMusic (RM-495)

1,16

8,09

Connect

 

Eine weitere Liste ähnlich der handywerte.de gibt es in der Schweiz: www.handystrahlung.ch

 

Wichtige Informationen:

www.kinder-und-mobilfunk.de

 

10.04.2009
Mobiltelefone und Hirntumore: eine Bewertung der langzeitigen epidemiologischen Daten (data)
Khurana VG, Teo C, Kundi M, Hardell L, Carlberg M.
Australische Nationale Universität Australien, Departement für Neurochirurgie

Die Resultate zeigen an, dass beim Gebrauch von Mobiltelefonen während >/=10 Jahren das Risiko annähernd verdoppelt wird, dass ein Hirntumor auf der gleichen Seite (“ipsilateral”) des Kopfes, an der bevorzugt telefoniert wird, diagnostiziert wird. Das Datenmaterial erreicht statistische Signifikanz für ein Gliom und ein Akustikneurom, aber nicht für ein Meningiom.

Quelle:

http://www.diagnose-funk.org/gesundheit/erkenntnisse/kopf-und-gehirn/studie-bestaetigt-verdoppelung-von-hirntumorrisiko.html

 

Experten sehen Kinder durch Handystrahlung gefährdet

London 12. Januar 2005 - Britische Experten haben eine Warnung für Eltern veröffentlicht, nachdem neuere Studien nahe legten, dass die Strahlung von Handys doch gesundheitsgefährlich sein kann.
Artikel bei gigaherz.ch  :Kein Kinderspielzeug

Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hat Handynutzer vor möglichen gesundheitlichen Risiken durch Mobiltelefone und Elektro-Smog gewarnt. "Eltern sollten ihre Kinder möglichst von dieser Technologie fern halten"  heise-online

Empfehlungen des Bundesamts für Strahlenschutz zum Telefonieren mit dem Handy