Kontakt Mitglied werden bei AKUT

Hochspannungsleitung

1990 gab es schon einen offiziellen Versuch, elektromagnetische Strahlung zum Karzinogen erklären zu lassen:

"Im Jahre 1990 empfahl ein interner Prüfungsausschuss der US-EPA dass ELF als wahrscheinliches Humankarzinogen klassifiziert werden sollte und HF/MW als mögliches Humankarzinogen. Unter Druck des Weißen Hauses unter Bush änderten Verwaltungsangestellte der EPA die Schlussfolgerungen des Reviews und die Klassifizierung wurde nie zur offiziellen EPA-Politik, Sibbison (1990). Begründet wurde diese Vorgehensweise mit dem beliebten Credo der Öffentlichkeitspolitik "Wir wollen die Öffentlichkeit schließlich nicht unnötig beunruhigen oder gar in Panik versetzen". Der Schutz der Allgemeinbevölkerung vor Gesundheitsrisiken wurde nicht für wichtig erachtet."
(Neil Cherry)Cherry Studie bei www.elektrosmog.com (IGEF)


Japan: Leukämie unter Hochspannungsleitungen

In der japanischen Zeitung "The Asahi Shimbun" wurde am 26.8.2002 über Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukämiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder. Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so oft an Leukämie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeräte in die einwöchigen Messungen einbezogen. Damit bestätigen die Japaner eine Studie der WHO und der IARC (World Health Organisation-International Agency for Research on Cancer), die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie stuften im Jahre 2001 niederfrequente magnetische Wechselfelder aufgrund von Studien über kindliche Leukämien als möglicherweise krebserregend für Menschen ein (Gruppe 2B) Verdopplung des Risikos bei > 400 Nanotesla und 1,7 faches Risiko bei > 300 Nanotesla.
Die schwedische Regierung bekannt schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 m zu Schulen einhalten.
Quelle: Originaltext Englisch (IHT/Asahi: August 26, 2000)

Mehr zu Hochspannungsleitungen: http://www.diagnose-funk.org/erkenntnisse/hochspannungsleitungen/risiko-hochspannungsleitung.php