Pressekonferenz
18. Mai 2010
Internationaler Appell von Würzburg
Auf Einladung der „European Academy for Environmental Medicine EUROPAEM“ trafen sich vom 23.04. – 25.04.2010 in Würzburg namhafte nationale und internationale Wissenschaftler der Gebiete Umweltmedizin, Toxikologie, Immunologie, Neurologie und Humangenetik, praktizierende Ärzte und Zahnärzte, Angehörige anderer Heilberufe sowie Vertreter von Patienteninitiativen unter dem Motto „Wissenschaft trifft Praxis“ zu einem internationalen Ärztekongress. Dieser beschäftigte sich speziell mit dem Thema der Neuro-Endokrino-Immunologie und ihrer Bedeutung für die Umweltmedizin.
Anschließend richteten die Kongressteilnehmer einen dringlichen Appell an die Europäischen Umwelt- und Gesundheitsminister, an die Europäische Kommission, an die Europäischen Parlamentarier, an die nationalen Regierungen sowie an die Vorstände der Sozial- und Privatversiche-rungen, diesen Erkenntnissen und Entwicklungen die unverzichtbare Beachtung zu schenken. Dies bedeutet mehr Gewichtung und finanzielle Investitionen in Primärprävention, Vorsorge und möglichst frühzeitige Erkennung und Diagnostik dieser chronischen, letztlich Umwelt assoziierten Krankheiten zu tätigen.
Der "Internationale Appell von Würzburg"
Die internationale Anerkennung der Umweltbelastungen als Ursache von Krebserkrankungen
Krebs:
Europa Parlamentarier drängen auf Prävention in Bezug auf Umweltbelastungen als Ursache
Begrüßenswert ist die Entscheidung des Europäischen Parlaments mehr Forschung zur Krebsvorsorge im Zusammenhang mit alltäglichen chemischen Belastungen zu betreiben.
In dem Resolutionsentwurf des slowenischen Europaabgeordneten Alojz Peterle (EPP), der angenommen wurde, begrüßen die MEPs den Kommissions-Vorschlag ein europäisches Aktions-Bündnis gegen Krebs zu gründen, das die Anstrengungen der Mitgliedstaaten stützt, das Krebsproblem anzugehen. Alle Mitgliedstaaten werden angehalten integrierte Krebspläne, die das Langzeitziel des Aktions-Bündnisses, Krebs bis zum Jahr 2020 um 15% zu reduzieren, auszuarbeiten. Das Europäische Parlament betont die Notwendigkeit auf die wachsende Zahl von wissenschaftlichen Arbeiten zu achten, die zeigen, dass die chemische Belastungen in der Umwelt und auf der Arbeit zu Europas hohen Krebsraten beitragen.
Die Pressemitteilung von „Health & Environment Alliance“ (HEAL):
http://www.env-health.org/IMG/pdf/PS_Response_to_Cancer_Partnership.pdf
Quelle:www.env-health.org
ARTAC - L’origine environnementale des cancers en voie de reconnaissance internationale
en savoir plus: Newsletter Appel de Paris no. 31 - AVRIL 2010 -
Der Krebs-Ausschuss des Präsidenten:
Der durch die Umwelt verursachter Krebs wird sehr unterschätzt und vernichtet unnötigerweise amerikanische Leben.
"Die wahre Last von Umwelt herbeigeführtem Krebs ist schwer unterschätzt worden" , sagt der Krebs-Ausschuss des Präsidenten in einem Bericht, der zum schnellen Handeln aufruft um den weit verbreiteten Kontakt der Bevölkerung mit krebserregen Stoffen zu reduzieren. Der Ausschuss riet Präsident Obama "mit Hilfe der Macht seines Amtes, die Krebserreger und andere Giftstoffe aus der Nahrung, dem Wasser und der Luft zu beseitigen. Letztere würden die Gesundheitsfürsorgekosten unnötig in die Höhe treiben, die Produktivität unserer Nation lähmen und amerikanische Leben vernichten."
Quelle:www.env-health.org
Der Bericht 2008-2009: http://deainfo.nci.nih.gov/advisory/pcp/pcp.htm
La nécessité d'une interdiction des amalgames dentaires
LA SUÈDE EXHORTE LES MINISTRES EUROPÉENS DE L'ENVIRONNEMENT A ÉLIMINER LE MERCURE DES AMALGAMES DENTAIRES
http://www.non-au-mercure-dentaire.org/actualites-non-au-mercure.php
PNUE (Programme des Nations Unies pour l’Environnement)
Du 7 au 11 juin aura lieu à Stockholm la suite des négociations du traité international visant à diminuer voire à supprimer à terme l'usage du mercure y compris les amalgames dentaires.
La situation au Grand Duché de Luxembourg (Question parlementaire)
en savoir pllus: question parlementaire numéro 515 du 17 mars 2010
