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Beratungsabende

Thema
Amalgam und Zahnmetalle
"Gesond Ernährung"
Termin
29. Juni 2009 / Montag
05. Oktober 2009 / Montag
09. November 2009 / Montag

AKUT asbl décline toute responsabilité pour les contenus et propos des soirées d'information.

Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) durch Umweltgifte?

  17. März 2009 Hall Victor Hugo

Referent:

Ulf Sauerbrey, M. A.

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Bildung und Kultur und Theorie der Sozialpädagogik
D - 07737 Jena

» http://www.kindheit-und-umwelt.de.tl/

Die häufigsten chemischen Belastungen von Kindern sind Umweltgifte und lebensstilbedingte Noxen. Eine Exposition beginnt bereits vor der Geburt. Mitunter können diese Belastungen langfristig weitaus stärker auf die kindliche Entwicklung wirken, als bisher angenommen.

Die Situation von Kindern in Bezug auf Umweltgifte wird vor dem Hintergrund der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diskutiert. Neue Studien zu Tabakrauch, Blei, PCBs, Pestiziden, Quecksilber und Mangan verdichten die Hinweise auf neurotoxische Schädigungen, deren Symptomatik starke Ähnlichkeiten zur kindlichen ADHS aufzeigt. Neurotoxine müssen zukünftig weitaus stärker als Risikofaktor berücksichtigt werden. Es zeigt sich zudem, dass interdisziplinäre Arbeit für eine Kinderumwelt und damit ein Erziehungsfeld ohne Neurotoxine notwendig ist.

Die Erziehungswissenschaft muss sich an der Diskussion beteiligen, da sozialpädagogische Maßnahmen nach gegenwärtigem Kenntnisstand nur einen Teil der Intervention bei Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter darstellen. Prävention kommt eine besondere Rolle zu, da pädagogische Rahmenbedingungen, Arrangements und Settings, in denen Kinder sich entwickeln können, ein gesundheitlich unbedenkliches Umfeld in die pädagogische Planung integrieren müssen.