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29. Oktober 2009

Einladung zur öffentlichen Konferenz

Neue und zusätzliche Therapieansätze bei schweren neurologischen Erkrankungen (Multiple Sklerose, Amyotrophische Lateralsklerose, Alzheimer ...) aus umweltmedizinischer Sicht

Donnerstag, den
29. Oktober 2009
um 20 Uhr
Hall Victor Hugo
Limpertsberg / Luxemburg
Eintritt frei

Öffentlicher Vortrag von:

Dr. med Margareta Griesz-Brisson, MD, PhD
Neurologin

Schwere neurologische Erkrankungen wie ALS, Alzheimersche Erkrankung, Multiple Sklerose, Parkinsonsche Erkrankung etc. sind eine große Herausforderung. Laut statistischen Erfassungen nehmen diese Erkrankungen weltweit rasant zu und treten in immer jüngeren Lebensalter auf. Trotz gigantischem intellektuellen und finanziellen Forschungsaufwänden bleiben Ursache, Entstehung und Pathogenese weitgehend im hypothetischen Zustand.

Obwohl es eine unüberschaubare Vielzahl von Literaturhinweisen gibt, die diese Erkrankungen in Zusammenhang mit Umweltfaktoren wie Schwermetallen, Pestiziden, Lösungsmittel und anderen synthetischen Substanzen bringt, hinkt die systematische Forschung in diesem Bereich weit hinterher.

Das internationale Chemikalienregister hat in diesem Jahr die 50.000.000 ste synthetische Substanz registriert. Die Auswirkungen jeder einzelnen Substanz auf die menschliche Gesundheit zu untersuchen ist weder zeitlich noch finanziell möglich, und ihre Wechselwirkungen je zu begreifen, ist menschlich unmöglich.

Heißt dies wir sollen aufgeben, diesen Kampf können wir sowieso nicht gewinnen? Keineswegs: wenn wir schon bei der Erstdiagnose umweltmedizinische Aspekte mit in unsere Beurteilung schwerer neurologischer Erkrankungen miteinbeziehen, öffnet sich für uns eine nicht zu unterschätzende Vielzahl von zusätzlichen Therapiemöglichkeiten, die weit über die einfache Pharmakotherapie hinausgehen. Die Hintergründe solcher Therapieansätze wollen wir bei der Konferenz vom 29.10.09 in Luxemburg besprechen.